Wörner nimmt sich Auszeit

Wörner nimmt sich Auszeit
Sandra Baumgärtner neue Schriftführerin der „Mettstetter Steinachhexen“
GRÜNMETTSTETTEN (ckw). Überraschend gab es bei der Hauptversammlung der „Mettstetter Steinachhexen“ Wahlen: Schriftführer Steffen Wörner übergab sein Amt an Sandra Baumgärtner.
Baumgärtner wurde zunächst für ein Jahr zu Wörners Nachfolgerin ins Schriftführeramt gewählt. Für sie rückte Michael Saier als Beisitzer in den Ausschuss nach. Von einem Jahr „vollgepackt mit Terminen“ sprach Steinachhexen-Vorsitzender Egon Schmidberger auf der Hauptversammlung im Grünmettstetter Sportheim. Die Beachparty sei trotz mangelnder Unterstützung des Wettergotts ein Erfolg gewesen. Schmidberger: „Die langen Vorbereitungen haben sich gelohnt.“ Der Verein habe im Moment 54 aktive und 56 passive Mitglieder.
Da Kassiererin Verena Sackmann an der Versammlung verhindert war, verlas Alexander Steiger, zweiter Vorsitzender der „Hexen“, den Kassenbericht. Er konnte ein erfreuliches Plus verkünden. Die beiden Kassenprüfer Armin Singer und Jutta Saier bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung.
Schriftführer Steffen Wörner sagte in seinem Bericht: „Die Fasnet war zwar sehr kurz, war aber trotzdem mit viel Arbeit verbunden.“ Langfristig gelte es, die Dorffasnet noch attraktiver zu gestalten. 13 auswärtige Veranstaltungen habe man besucht, darunter waren neun Umzüge. Wörner sagte, die Zahl der Nachtumzüge sei allmählich ausgereizt. Wörner: „Höhepunkte waren neben der Beachparty natürlich auch der Ausflug nach Sinnsheim und Heidelberg sowie die erstmals zelebrierte Dakini-Taufe.“ Nach einem speziellen Ritual wurden dabei im Januar besonders verdiente Hexen in den Dakini-Stand gehoben.
Die Entlastung wurde einstimmig erteilt. Ortsvorsteher Karl Kocheise lobte die Beachparty: „Hier bekommt Grünmettstetten über die Kreisgrenzen hinaus ein Gesicht.“ Wichtig sei in der heutigen Zeit die Unterstützung der Vereine im Ort. Früher habe die Ortschaft finanzielle Unterstützung liefern können, jetzt sei ehrenamtliches Engagement für den Ort immer stärker gefragt. Am Ende wurde die neue Internetseite der Steinachhexen vorgestellt.
Quelle: Christian Klein-Wiele, 15.5.2005

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