Peperoni – Agenda 21

Peperoni – Agenda 21

Der 3. Preis in Höhe von 1.500 Euro, geht an das Agenda-Team Landjugend, KAB, Frauenbund und Landvolk, Grünmettstetten mit dem Projekt: Energieeinsparung/Alternative Energien

Das Projekt:
Es wurden Informationsfahrten mit dem Bus über die allgemeine Energiegewinnung, z.B. ins Kohleheizkraftwerk nach Heilbronn, Kernkraftwerk Philippsburg und in die Solarstadt Freiburg organisiert. In Freiburg wurden Solaranlagen, Photovoltaik, Solarfabriken und Wohnsiedlungen mit Niedrigernergie-Häusern besichtigt. Diese Reise hat offensichtlich einen besonderen Eindruck bei den Grünmettstettener hinterlassen. Nicht zuletzt wegen der offensiven Informationspolitik des Agenda-Teams, wurden in Grünmettstetten allein im Jahr 2001 19 Anlagen mit Sonnenkollektoren in Betrieb genommen. Das Tüpfelchen auf dem “i” soll die in Planung befindliche Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des katholischen Gemeindezentrums werden. Überlegt wird dieses Projekt in Form eines Zweckverbandes zu realisieren und die Anlage als Muster-Objekt zu deklarieren.

Die Jury zur Bewertung:
Das Team in Grünmettstetten ist ein “Peperoni-Ort”. Nun könnte man ja sagen, dass dieses Grünmettstettener-Team durch diesen offiziellen Charakter einen Wettbewerbsvorteil erlangt hätte. Das stimmt nur bedingt. Seit Anfang an zeichnet sich das katholische Agenda-Team durch ein hohes Maß an Eigenständigkeit aus, das seine Ziele, wie hier bei diesem Projekt, nie aus den Augen verliert und die Dinge handfest angeht.

19 Photovoltaikanlagen im Jahr 2001 installiert: bei rund 780 Einwohnern und geschätzten 190 Haushalten ist das eine stolze Quote von 10%. Hervorzuheben ist auch die Kooperation der katholischen Verbände untereinander, das Vorbildcharakter für andere Verbände hat. Und zudem ist es natürlich wichtig, dass das Thema Umwelt und Energie seinen Niederschlag im Wettbewerb findet. Zumal das Thema im katholischen Raum noch deutlich Nachholbedarf hat.

Quelle: http://www.ako-drs.de/AkoWurdF.htm

peperoni    Grünmettstetten

Gruenmettstetten Beteiligte Verbände: Frauenbund, KAB, Landjugend, Landvolk.

Aktivitäten:
1. Energiesparmaßnahmen
in der Kirche mit der späteren Absicht, die Bauherren bei der Durchführung ihrer Maßnahmen zu unterstützen.
In einer Versammlung soll die Bürgerschaft eingeladen werden.
Am 20. Januar 2001 findet eine Fahrt zu einem Solarkraftwerk nach Freiburg statt.

2. Anlegen eines Dorfplatzes
mit Parkplätzen an Stelle von Gebäude Kirchplatz 1. Das Gebäude Nr.1 soll erworben und abgerissen werden. Zum Ortsvorsteher wird dazu Kontakt aufgenommen.

3. Vergangenheitsbewältigung (diskutiert wurde ausgiebig über Ausländerhass und Nazi-Parolen).
Am Volkstrauertag gab es hierzu einen besonderen Jugendgottesdienst. In diesem Zusammenhang findet noch eine Ausstellung mit diversen Gegenständen, die an das Hitler-Regime erinnern statt.

 
 

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