Mesner lehrte einst die Kinder

Mesner lehrte einst die Kinder

Die Geschichte der Grünmettstetter Schule beginnt aber keineswegs erst mit der Fertigstellung des heutigen Schulgebäudes im Jahr 1964. Kaiserin Maria Theresia von Österreich, deren Herrschaft einst auch das vorderösterreichische Grünmettstetten unterstand, ordnete im Jahr 1774 die allgemeine Schulpflicht an.

1775 wurde dann die Grünmettstetter Schule erstmals erwähnt, unterrichtet wurden die Kinder damals noch vom Mesner. Das erste Schulhaus, das heutige Rathaus, wurde 1789 errichtet.

Da die Bevölkerung in Grümettstetten sprunghaft zunahm, wurde 1834 der Bau eines zweiten Schulhauses notwendig. Im gleichen Jahr wurde auch noch eine zweite Lehrstelle eingerichtet, so konnte die Klassenstärke auf zirka 90 Schüler pro Lehrer reduziert werden.

Mitte des 19. Jahrhunderts betrug die Schülerzahl fast 200, und es wurde in Erwägung gezogen, eine dritte Lehrkraft zu beantragen. Diese war aber bald nicht mehr notwendig. Da viele Familien nach Amerika auswanderten, sank folglich auch die Schülerzahl. Bis 1963 blieb die Schule zweiklassig, erst dann kam eine dritte Klasse hinzu. Im November 1961 war Baubeginn für das neue Schulhaus. Durch verschiedene Umstände verzögerten sich die Bauarbeiten einige Male. Deshalb zog sich der Bau über fast drei Jahre hin. Am 11. Juli 1964 konnte dann das Schulhaus eingeweiht werden.

Beim Fest warten auf die Gäste viele Aufführungen. Von 14 bis 20 Uhr wird ein Programm geboten. Der Kindergarten und die Grundschule gestalten den Nachmittag.

Quelle: www.swol.de Christian Gunkel, 30.06.2004

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