Landschaftsschutz contra Bolzplatz

Landschaftsschutz contra Bolzplatz
 

Horb-Grünmettstetten (bin). Seit drei Jahren bemüht sich die Ortschaftsverwaltung, ein Gelände für einen Bolzplatz zu finden. Zunächst scheiterte das Vorhaben an Anliegereinsprüchen und jetzt steht der Landschaftsschutz “im Wege”. Inzwischen liegen 250 Unterschriften von Eltern vor, die auf einen baldigen Bolzplatz drängen. Im Gremium ist man sich einig, dass es eine schnelle Lösung geben muss, das heißt, im Frühjahr müssen die zwei Tore auf einem geeigneten, möglicht ebenen Platz stehen.

Zunächst wollte Rodolfo Panetta mit dem Landratsamt auf Konfrontation gehen, Ratsmitglied August Kreidler meinte “früher ist auch auf schrägen Fußballplätzen gekickt worden”, und letztlich setzte sich die Meinung von Dietmar Singer durch. So gab es einen einstimmigemn Beschluss, wonach versucht wird, die behördliche Genehmigung, gegebenfalls auf fünf Jahre befristet, für das Gelände an den “Unteren Wiesen” zu bekommen. Auf einem etwa 40 mal 20 Meter großen Areal an der Steinach sollen zwei Tore aufgestellt werden. Dazu spricht Ortsvorsteher Karl Kocheise in den nächsten Tagen die Verantwortlichen des Sportvereins an. Über die Wintermonate will die Ortsverwaltung auch eine Nutzungsverordnung erarbeiten, damit der Betrieb auf dem Bolzplatz “in geordneten Bahnen verläuft”. Die Grundstückseigentümer haben im Vorfeld eine Verpachtung in Aussicht gestellt. Kocheise hofft auf die Mitarbeit aller Beteiligten, vor allem der Eltern und Anlieger.

Er teilte mit, dass die Friedhofsmauer restauriert wurde und einen neuen Anstrich bekommen hat. Jetzt soll noch die Bepflanzung in Ordnung gebracht werden. Der Bauhof kümmert sich um die Arbeiten. Ratsmitglied Wolfgang Blecher macht auf eine gefährliche Lastwagen-Verkehrssituation Richtung Freudenstadt aufmerksam. Hier wird die Verkehrsschau eingeschaltet.

Quelle: www.swol.de, 24.10.2004

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