Karl Kocheise hofft auf engagierte Bürger

Karl Kocheise hofft auf engagierte Bürger
 

Horb-Grünmettstetten. Nach der Hälfte des Jahres sind die in Grünmettstetten zur Verfügung stehenden Fremdmittel fast aufgebraucht. Das zeigten die Zahlen, die Ortsvorsteher Karl Kocheise in der Sitzung des Ortschaftsrates vorlegte.

Es könne im Moment nichts Größeres geplant werden, stellte er fest. Bei den Bauhofleistungen stehen noch etwa 18 000 Euro zur Verfügung. Nachdem das Ortschaftsbudget noch einmal um 1,5 Prozent gekürzt wurde, bleiben Grünmettstetten für das Jahr 2006 nach Abzug der laufenden Kosten noch 15 000 Euro. Als Maßnahmen, die mittelfristig bis 2009 ausgeführt werden sollten, nannte Kocheise zunächst das Weißgässle, das wohl bald ausgeschrieben werden kann. Größere Projekte, für die Zuschüsse aus dem Investitionstopf der Stadt für die Stadtteile und im Rahmen der Flurneuordnung beantragt werden können, sind die Wasser- und Abwasserleitung in der Killbergstraße und am Ascheberg, die mit 240 000 beziehungsweise 270 000 Euro veranschlagt wurden.

Einstimmig billigte der Ortschaftsrat den Beschlussvorschlag, für die Killbergstraße für das kommende Jahr 80 000 Euro aus dem Topf der Stadt zu beantragen, damit 2007 begonnen werden kann. Weitere 70 000 Euro sollen 2009 für die Arbeiten am Ascheberg beantragt werden. Eventuell könnte bei einem Verkauf des Schlachthauses der Erlös zum Ausbau der Killbergstraße herangezogen werden.

Kocheise würde sich wünschen, dass auch andere Maßnahmen, wie die Herrichtung des Rathausplatzes und der Dorfbrunnen, die nicht bezuschusst werden, realisiert werden könnten. Hier sei man auf Spenden und Bürgerengagement angewiesen. Manchmal sei er betroffen, wenn er beobachte, was in anderen Ortsteilen durch den Einsatz der Bürger geschafft werde. Er schlug vor, eine Versammlung einzuberufen, bei der den Bürgern die Projekte vorgestellt werden. Dann werde man sehen, wie es um die Bereitschaft stehe, sich zu engagieren.

Quelle: www.swol.de, 4.7.2005

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