Jubiläum stand im Mittelpunkt

Jubiläum stand im Mittelpunkt

Simone Schäfer bleibt Schriftführerin des Grünmettstetter Musikvereins

GRÜNMETTSTETTEN (ckw). Das 30jährige Jubiläum stand im Mittelpunkt des Vereinsjahres der Grünmettstetter „Harmonie“. Bei der Hauptversammlung des Musikvereins wurde Simone Schäfer als Schriftführerin für weitere zwei Jahre bestätigt.

Seit letztem Jahr hat der Musikverein „Harmonie“ Grünmettstetten eine Doppelspitze. Georg Jung (Organisation) und Jürgen Kreidler (Musikalisches) sind gleichberechtigte Vorsitzende. 29 Musikerinnen und Musiker spielen in der Stammkapelle. Zehn Jugendliche werden am Instrument ausgebildet und 13 besuchen den Blockflötenunterricht. Georg Jung sagte, dass durch gute Mitarbeit der Mitglieder in 2004 einiges geleistet worden sei: „Neben dem üblichen Jahresprogramm mit Fasnet, Theater, Herbstfest und Auftritten stand das 30jährige Jubiläum Anfang September im Mittelpunkt. Die Rückmeldungen haben gezeigt, dass dies eine gelungene Veranstaltung war. Beim Festbankett durften sich mehr als 40 Personen über Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft freuen.“ Bei den Herbstfesten komme man an die personelle Kapazitätsgrenze. Deshalb sei man dabei auf den vollen Einsatz aller aktiven Mitglieder auch in Zukunft angewiesen. In diesem Jahr wolle man wieder einen musikalischen Frühschoppen veranstalten und einen zweitägigen Ausflug Richtung Pfalz organisieren.

In ihrem ersten Jahr als Schriftführerin gab Simone Schäfer einen souveränen Jahresrückblick. 21 musikalische Auftritte und sieben Ausschusssitzungen bestritt der Verein in 2004. Das Jubiläum sei ein voller Erfolg gewesen, gleichzeitig aber auch mit viel Arbeit verbunden. Mit viel Humor schilderte Schäfer das letztjährige Freizeitwochenende in Nordtracht.

Kassierer Raimund Steimle durfte einen kräftigen Gewinn bilanzieren. Die Kassenprüfer Hans Saier und Peter Kreidler bescheinigten einwandfreie Arbeit. Georg Jung sagte, dass man in diesem Jahr einige Investitionen, beispielsweise in Instrumente tätigen wolle. Auch über eine Verbesserung der Lagermöglichkeiten werde man nachdenken müssen . Außerdem sei man über ein gewisses finanzielles Polster sehr froh. Jugendleiter Raimund Wehle hob die bestandene D2-Prüfung von Stefan Appenzeller hervor. Bei der Jungmusikerwerbung im Dezember wurden die einzelnen Instrumente vorgestellt. Wehle: „Die Resonanz war leider nicht sehr groß. Wir alle im Musikverein müssen dranbleiben, Nachwuchsspielerinnen und –spieler zu finden.“ Im Sommer sei für die Jugendlichen ein Grillfest geplant.

Dirigent Ulrich Schnaidt sprach von einem erneut arbeitsreichen Jahr. Die Probearbeit sei weiter optimiert worden. Dadurch sei das Niveau insgesamt gestiegen. Schnaidt: „Die Jugendgruppe hat am Konzert gezeigt, dass Nachwuchs da ist, der bald in die Stammkapelle eingebaut werden kann.“

Ortsvorsteher Karl Kocheise übernahm die Entlastung: „Das Dorf wäre ohne das musikalische Angebot des Vereins kulturell mit Sicherheit um einiges ärmer.“ Aber auch andere Engagements, vor allem das Spielen am ersten Mai oder an Heiligabend, seien heute keine Selbstverständlichkeit. Kocheise: „Ich finde es schön, dass diese Traditionen immer noch gepflegt werden.“

Bei den anstehenden Wahlen wurde Simone Schäfer nach ihrer einjährigen selbstgewählten „Probezeit“ für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt. Die besten Probenbesucher erhielten am Ende von Jürgen Kreidler noch eine Auszeichnung in Form eines Schnapsglases. Nur einmal bei Probe und Auftritt gefehlt hat Jutta Schäfer.

Quelle: Christian Klein-Wiele, 16.1.2005

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