Im Weißgässle rollen die Bagger an

Im Weißgässle rollen die Bagger an
 

Horb-Grünmettstetten. Das Weißgässle in Grünmettstetten soll ausgebaut werden. Eventuell soll auch die Killbergstraße in Angriff genommen werden. Zu diesen Punkten gab Bernhard Asprion, Fachbereichsleiter Technische Betriebe bei der Stadtverwaltung, in der Ortschaftsratssitzung Auskunft.

Zusammen mit Ortsvorsteher Karl Kocheise informierte er anhand von Planunterlagen die Ratsmitglieder und die anwesenden Bürger über die 120 Meter, die im Weißgässle mit einer Auflagentiefe von 57 Zentimetern, einer reinen Straßenbreite von 4,5 Metern und drei Lampen neu gebaut werden. Die Ausschreibung der Baumaßnahmen erfolgt voraussichtlich im nächsten Monat. Die Finanzierung der Baukosten in Höhe von 60 000 Euro ist gesichert, gibt es doch einen Zuschuss in Höhe von 85 Prozent, da die Maßnahme im Zuge der Flurneuordnung verläuft.

Ortsbudget lässt keine großen Sprünge mehr zu

Die Anlieger müssen lediglich die Entsorgung des Oberflächenwassers aus ihren Grundstücksflächen leisten und können später übriggebliebene Flächen günstig erwerben. Die Beleuchtung und Nebenkosten werden aus dem Ortsbudget finanziert.

Der notwendige Ausbau der Killbergstraße gestaltet sich etwas schwieriger. Hier kann lediglich mit 50 Prozent Zuschuss gerechnet werden, die Straßenbreite würde 5,50 Meter betragen und ein einseitiger Gehweg mit 1,50 Meter, zur Sicherheit der Fußgänger, vor allem der Schulkinder, sollte vorgesehen werden. Etwa 40 Meter Kanal müssten erneuert werden. Baubeginn könnte frühestens im Herbst 2006 sein, meinte Asprion.

Der Ortsvorsteher machte darauf aufmerksam, dass neben dem Ausbau der Killbergstraße keine weiteren Investitionen aus dem Ortsbudget innerhalb der nächsten Jahre möglich seien. Auf Nachfrage von August Kreidler stellte Asprion klar, dass in der kommenden Woche die Straßenlöcher geflickt werden.

Die Ausbaukosten der Lindenkreuzstraße und der Seestraße belasten das Grünmettstetter Ortsbudget mit 96 000 Euro, von denen 60 000 Euro Bauhofleistungen beinhalten. Für die noch anstehende Lindenkreuzsanierung wurden Spenden der Anlieger und Festüberschüsse angekündigt, so dass mit einer “günstigen” Finanzierung gerechnet werden kann, so Kocheise.

Quelle: www.swol.de, 25.4.2005

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