Für die Kirche gab’s eine kühle Dusche

Für die Kirche gab’s eine kühle Dusche
 

Horb-Grünmettstetten. Mit dem Heulen der Sirene begann um kurz nach 14 Uhr die Hauptübung der Jugendfeuerwehr Horb, an der sich 50 junge Helfer aus den Jugendwehren Ober- und Untertalheim sowie Dettlingen und Grünmettstetten beteiligten.

Für die Grünmettstetter war es eine “Jubiläumsübung”, weil am Wochenende das zehnjährige Bestehen gefeiert wurde. Das Szenario: Im Dachstuhl der Kirche bricht Feuer aus, und es ist unklar, ob sich im Inneren des Gebäudes noch Menschen aufhalten.

Vor der Kirche hatten sich zahlreiche Zuschauer versammelt, und wahrscheinlich waren auch die Eltern manch eines jungen Feuerwehrhelfers dabei, die ihren Sprößling in Aktion sehen wollten.

Sie bekamen einiges zu sehen – allerdings aus sicherem Abstand, denn die Kirche bekam von mehreren Seiten eine kalte Dusche. Zunächst heulte die Alarmsirene. In Kürze trafen die ersten Löschfahrzeuge und Mannschaftswagen an. Eine Hand voll Feuerwehr-Jugendlicher setzte ein Kunststoffbecken zur Aufbereitung des Löschwassers zusammen, andere trugen Schlauchrollen und schlossen Spritzrohre an.

“Wir gehen taktisch nach Feuerwehr-Dienstvorschrift vor”, berichtet der Grünmettstetter Jugendwart Christoph Maier. Besondere Vorgabe im Probeszenario war, dass das historische Kirchengebäude nicht beschädigt werden durfte.

Weil die Jugendlichen noch keine Atemschutzmasken tragen dürfen, hat die Feuerwehr eine gute Idee umgesetzt: Maskenattrappen, mit denen die Jugendlichen sich schon einmal an die richtigen Geräte gewöhnen können.

Quelle: www.swol.de, 11.10.2004

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