Feuerwehr blickt auf ereignisreiches Jahr zurück

Schwerpunkt Jugendarbeit

Grünmettstetter Feuerwehr blickt auf ereignisreiches Jahr zurück

GRÜNMETTSTETTEN (ckw). „Die Entwicklung der Jugendarbeit war unser Schwerpunkt in 2004“, sagte Peter Kreidler. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Grünmettstetten sprach vor allem das 10jährige Jubiläum im Oktober an.

Viele kreisübergreifende Aktivitäten habe man zum 10jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr in Grünmettstetten veranstaltet, sagte Kreidler bei der Hauptversammlung im Feuerwehrmagazin. Dazu gehörten ein Zeltlager im Murgental, eine der vier Hauptübungen der Stadtjugendfeuerwehr und das zweitägige Jubiläumsfest im Oktober, mit dessen Ablauf der Kommandant zufrieden war. Kreidler: „Leider hat sich das verstärkte Engagement bisher noch nicht auf die Mitgliederzahlen niedergeschlagen.“

Außerdem habe man in 2004 vier Sicherheitswachdienste sowie zwei Mal technische Hilfeleistung geleistet und eine Ölspur abgebunden. Sprechfunkerlehrgänge und viele Übungen wurden absolviert. Darunter waren die Hauptübung und eine Sonderübung Atemschutz sowie drei Übungen der Tageseinsatzgruppe Altheim/Grünmettsetten. Über das Beschaffungsprogramm bekam man einen zusätzlichen Alarmempfänger, sodass die FFW Grünmettstetten jetzt acht Stück besitzt.

Schriftführer Christian Kasten sprach von einem ereignisreichen Jahr: Der Umzugwagen der Feuerwehr hat bei der Fasnet letztes Jahr den ersten Platz erreicht. Am Familientag machte man eine Wanderung und beim Wanderpokalschießen war man sehr erfolgreich. Kasten: „Dort gilt es, nächstes Jahr den Pokal zu verteidigen.“ Beim Jubiläum hätten es samstagabends einige Besucher mehr sein können. Ohne die hohe Besucherzahl zum Mittagessen am Sonntag hätte Kassierer Jürgen Saier in seinem anschließenden Bericht wohl einen Verlust beim Jubiläumsfest verzeichnen müssen. Doch ein leichtes Plus konnte er letztendlich für das Wochenende bilanzieren.

In der Alterswehr sind derzeit 12 Feuerwehrleute, davon noch acht aktiv. Fünf Gemeinschaftsübungen wurden durchgeführt. Joseph Wössner, Leiter der Alterswehr, berichtete von zwei Ausflügen in die Speckräucherei Musbach und zu einer Wanderung bei Schornbach.

Christoph Maier, Leiter der Jugendfeuerwehr, bezeichnete das 10jährige Jubiläum als Höhepunkt. Nach der Hauptübung der Jugendfeuerwehren Ober- und Untertalheim, Dettlingen und Grünmettstetten am Samstagnachmittag an der Grünmettstetter Pfarrkirche St. Konrad trafen sich alle Jugendfeuerwehren des Horber Stadtgebiets im Grünmettstetter Feuerwehrmagazin. Beim Festakt wurde der neue Anhänger der Kreisjugendfeuerwehr übergeben und in Grünmettstetten deponiert. Jungfeuerwehrmann Florian Staudt berichtete ausführlich über die Aktivitäten des letzten Jahres.

Ortsvorsteher Karl Kocheise übernahm die Entlastung. Kocheise: „Ich bin froh, dass es eine starke örtliche Wehr gibt. Ob bei einem Brand oder Unfall: Man weiß, dass schnell reagiert werden kann, weil es viele Aktive gibt.“ Es sei immer noch wichtig, eine Wehr vor Ort zu haben, doch im Rahmen der knappen Kassen und der Einsparungen der Stadt Horb würden sämtliche Einrichtungen genau unter die Lupe genommen. Man müsse darauf hinweisen, dass das Ende der Fahnenstange dabei noch nicht erreicht sei. „Weitere Umstrukturierungen werden in den nächsten Jahren gemacht“, sagte Kocheise. Er werde sich jedoch sehr stark dafür einsetzen, dass die Feuerwehr aktiv miteingebunden werde: „Man darf als Feuerwehrmann den Kopf nicht hängen lassen. Jeder ist nach wie vor sehr wichtig. Nur die Struktur wird auf dem Prüfstand stehen.“ Des weiteren dankte er für das Engagement in der bürgerlichen Gemeinde. Wössner sagte, die Verantwortung der Gewährleistung einer umfassenden Brandbekämpfung müsse man sich bei den Einsparungen vor Augen halten.

Kommandant Peter Kreidler ernannte Christoph Maier und Tobias Vögele zu Feuerwehrmännern. Stefan Appenzeller wurde von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen. Christian Kasten, Christoph Saier und Joseph Wössner waren bei jeder Übung dabei. Die Jungfeuerwehrleute bekamen ein Minifahrzeug als Belohnung für die gute Teilnahme bei Übungen. Im Oktober 2005 will man wieder einen zweitägigen Ausflug machen.

Quelle: Christian Klein-Wiele, 9.1.2005

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