Die alten und weisen Hexen dürfen zu den “Dakinis”

Die alten und weisen Hexen dürfen zu den “Dakinis”

Horb-Grünmettstetten. Fragt man einen Grünmettstetter Bürger, wo er wohnt, dann bekommt man meist die Antwort “in Mettstett”, deshalb nennt sich die Hexengruppe dort auch “Mettstetter Steinachhexen”. Bei der Generalversammlung waren schon zu Beginn alle Stühle besetzt. Der Vorsitzende, Egon Schmidberger, ging noch einmal auf das abgelaufene Vereinsjahr ein, die Fasnet habe viel Spaß gemacht. Der Hexenball war wieder ein voller Erfolg, und jetzt zeigt sich, dass die Steinachhexen doch schon 14 Jahre Erfahrung hinter sich haben.

Bei der Dorffasnet war viel zu tun, und die Abendveranstaltung ist trotz anfänglicher Unsicherheit zum Erfolg geworden. Der örtliche Umzug wurde vom Musikverein organisiert, in der kommenden Fasnet sind dann die Steinachhexen dran. “Wir werden uns genauso anstrengen wie die Musiker und dort anknüpfen, wo die aufgehört haben”, sagte Schmidberger. Ab 2005 wird es in Grünmettstetten eine neue Gruppe geben, nämlich die “Dakinis”.

Im Mittelalter nannte man ältere, weise Hexen so. Wer seit Beginn an, also 15 Jahre, aktiv dabei ist und mindestens 40 Jahre alt ist, kann in die neue Gruppe aufgenommen werden. Die Anforderungen werden dann geringer und ein Sprungbändel muss auch nicht mehr erworben werden.

Die aktiven Steinachhexen müssen bei der Hälfte aller Veranstaltungen mitspringen, ein Paar muss gemeinsam auf 70 Prozent kommen. Für diejenigen Hexen, denen schon mal die Luft ausgeht, ist dann ein späterer Wechsel zu den Dakinis möglich.

Man erhält dann zur besseren Kennung ein gesondertes Wappen auf der Bluse und dem Kopftuch. Ortsvorsteher Karl Kocheise führte die Entlastung herbei und bedankte sich bei den Steinachhexen für deren ständiges Engagement zum Wohle der Ortschaft. Nach den Berichten des Schriftführers und des Kassiers waren Wahlen durchzuführen. Wiedergewählt wurden Egon Schmidberger, Christoph Maier und Roland Gaiser. Neue Kassiererin ist jetzt Verena Sackmann und als Kassenprüfer fungieren Jutta Saier und Armin Singer.

Alfred Binder, www.swol.de

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