Dekan bleibt im Schnee stecken

Dekan bleibt im Schnee stecken
 

Horb-Grünmettstetten. Zu einem kurzweiligen Fasnetsball lud der Musikverein in den Gemeindesaal ein. Andreas Steiner trat als Moderator auf.

Zunächst berichtete Egon Schmidberger von den Mettstetter Steinachhexen über den Umzug vom Nachmittag. “Wir steigern uns Jahr für Jahr”, so sein Eindruck bei der Prämierung. Die ersten drei Preise erhielten die Kinderturngruppe mit dem Motto “Milka Kuh”, die Feuerwehr, die sich des Themas “Bolzplatz” annahmen und der Fußballclub, der das Thema “Wettmafia” aufgriff.

Der Einstieg in das närrische Abendprogramm begann mit Dietmar und Edeltraud Singer, die sich an der Bushaltestelle unterhielten. Dabei ging es um einen Arzttermin, auf den man drei Wochen warten musste. Was passiere, wenn der Patient in der Zwischenzeit gestorben sei, wollte der Fragende wissen. Dann solle er den Termin absagen, entgegnete die Sprechstundenhilfe.

Die Jazztanzgruppe der Steinachhexen zeigte, dass es riesigen Spaß macht, zu moderner Musik zu tanzen. Was wäre ein närrischer Abend ohne das Dorfgeschehen aufs Korn zu nehmen. Allerhand habe sich zugetragen, so der “Lendenkreizbeglespenner” alias Martin Wehle. So landete ein junger Mann zu später Stunde im falschen Haus, da bei diesem der Türschlüssel außen steckte.
Andere Sorgen hatte Schorsch, dessen Fernbedienung kaputt war. Freund Raimund reparierte diese und testete sie von außerhalb, was Schorsch schier zur Verzweiflung brachte, machte sich doch der Fernseher wie von Geisterhand gesteuert selbstständig. Man erfuhr auch, dass WC-Taps in die Spülmaschine kamen und die Gläser trübe wurden. Dekan Alois Hönle blieb mit seinem Auto im Schnee stecken. Von einem hilfsbereiten Menschen wurde er per Traktor zum Gottesdienst nach Bittelbronn gefahren.

Die Ministranten, verstärkt durch den Musikverein, traten erstmals als Guggenmusiker auf. Stefan Schatz schlüpfte in die Rolle des Dorfpolizisten Balduin Blitz, dem Feierabend und Vesper wichtiger waren als sein Dienst.

Die Katholische Landjugend parodierte das Märchen “Schneewittchen und die 7 Zwerge”. Die Prinzessin im Wald war auf der Suche nach Fast Food, doch sie fand nur vergiftete Äpfel. Später wurde sie vom Prinzen durch Ohrfeigen geweckt. Jürgen Weikusat sorgte für musikalische Unterhaltung.

Quelle: www.swol.de, 8.2.05

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