Archiv der Kategorie: Pressemeldungen

Wasser marsch für den Kindergarten Grünmettstetten

“Wasser marsch” für den Kindergarten Grünmettstetten

Im Rahmen des Projekts “Wege gehen” des Grünmettstetter Kindergartens wurde gestern die Feuerwehr unter die Lupe genommen. Die Kinder erlebten mit, was wirklich passiert, wenn es irgendwo brennt. In einem Film wurde der Ablauf eines Einsatzes und die verschiedenen Aufgaben einer Feuerwehr erklärt. Auch den Rundgang mit dem Gruppenführer der Feuerwehr, Achim Wössner (links), durch das Feuerwehrhaus verfolgten die Kinder gespannt. Mit großen Augen bestaunten sie die Uniformen und den Einsatzwagen. Doch beim Anblick eines vollausgerüsteten Atemschutzträgers konnte sich so manches Kind nicht ganz zwischen Neugier und Scheu entscheiden. Die Kinder fragten die Feuerwehrmänner Löcher in den Bauch. Und wichtige Dinge wie das Verhalten in gefährlichen Situationen wurden ebenfalls besprochen. Hinterher wusste jedes der Kinder, welche Nummern in Notfällen gewählt werden müssen. Der Höhepunkt der Besichtigung war es, selbst einmal den Wasserschlauch bedienen zu dürfen oder auch einmal eine Runde im Feuerwehrauto mitzufahren. So wird es nach diesem Tag bestimmt nicht nur ein Kind sein, dass seinen Eltern mitteilt: “Ich will in die Jugendfeuerwehr!”

Quelle: Neckar-Chronik, amg/Bild: ael, 28.7.05

Kunterbunter Kinder- und Seniorennachmittag rundet Jubiläum ab

Kunterbunter Kinder- und Seniorennachmittag rundet Jubiläum ab

Ein kurzweiliger Kinder– und Seniorennachmittag bildete den Abschluss des 100jährigen Schützenjubiläums des Grünmettstetter „Hubertus 05“. Am Montagnachmittag machte die Kinderturngruppe „Minis und Hallenflitzer“ mit einem Showtanz der Popband „Tic, Tac Toe“ den Anfang. Die beiden Betreuerinnen Silke Slomma und Roswitha Gaiser, die gleichzeitig Organisatorin des Nachmittags war, hatten sich im Vorfeld eine fetzige Choreografie ausgedacht. Die Grünmettstetter Drittklässler führten mit ihrer Lehrerin Kathrin Ansorge „Die goldene Gans“ auf. Das gespielte Gedicht „Der Handschuh“ von Friedrich Schiller der vierten Klasse wurde vom Publikum mit viel Beifall bedacht. Thematisch hatte sich Lehrerin Theresa Wurm am gegenwärtigen Schillerjahr orientiert. Die Mädchen und Jungen des örtlichen Kindergartens sangen mit ihren Erzieherinnen Emmi Klummp, Jutta Schäfer, Ute Kreidler und Martina Hopf „das Lied von der Weltraummaus“. Einen kunterbunten Zirkus präsentierte die zweite Klasse um Lehrerin Annekathrin Hoogen. Tiere und Artisten waren auf der Bühne zu sehen. Die Erstklässler sangen mit Lehrerin Ulrike Müller zwei Lieder. Monika Kreidler und Sigrid Luder hatten mit den Salzstetter „Turn-Kids“ den „Cowboy-Tanz“ einstudiert. Götz Peter, Konrektor der Altheimer Grund- und Hauptschule, trat mit seinem Schulorchester auf, das das Publikum restlos begeisterte. Adelhaid Saier, Silke Slomma und Roswitha Gaiser präsentierten mit der Kinderturngruppe „Fit und gesund“ einen Showtanz, bevor zu guter Letzt die Salzstetter „Turn-Kids“ zu „Middle of The Night“ und „Barbie Girl“ die Hüften schwingen ließen. Vor dem Festzelt im Murgental konnten die Kinder in einer Spielstraße mit acht Stationen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Es galt beispielsweise Dosen abzuwerfen oder auf Stelzen zu laufen. Nach erfolgreicher Absolvierung winkten kleine Preise. Bunt bemalte Gesichter waren beim Kinderschminken zu sehen. Zur Stärkung gab es gegen Abend ein Handwerkervesper. Oberschützenmeister Herbert Gaiser zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Jubiläums: „Es war ein sehr schönes Fest und ich denke, wir konnten auch dem Publikum einiges bieten.“ Der Höhepunkt, das große Feuerwerk am Samstagabend, habe nur positives Echo hervorgerufen: „Da haben wir viel Lob bekommen.“

Quelle: Christian Klein-Wiele, 26.7.05

Gute Jugendarbeit im Mittelpunkt

Gute Jugendarbeit im Mittelpunkt

Schützenverein „Hubertus 05“ ehrt zum Jubiläum verdiente Mitglieder

 

                    

GRÜNMETTSTETTEN (ckw). Die Jugendarbeit des Grünmettstetter Schützenvereins „Hubertus 05“ genießt über die Ortsgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf. Das betonten zahlreiche Redner bei den Ehrungen zum 100jährigen Jubiläum.

Im Festzelt beim Schützenhaus im Murgental begann der Sonntagnachmittag spannend: Über 300 Preise wechselten bei einer groß angelegten Tombola den Besitzer. Fast 1000 Lose waren im Vorfeld verkauft worden. Als es um den zweiten Preis ging, stieg die Anspannung im Festzelt merklich: Zu gewinnen war eine Ballonfahrt, die noch um 17 Uhr starten sollte. Ausschussmitglied Dieter Braun verkündete den Sieger: Ausgerechnet Ballonfahrer Armin Faßnacht selbst sollte strahlender Gewinner sein. Nach viel Gelächter und unter tosendem Applaus des Publikums gab es eine zweite Ziehung, in der Julia Kreidler gewann. Und, man konnte es kaum glauben, das Losglück scheint in der Familie zu liegen: August Kreidler, Vater der strahlenden Ballonfahrtsiegerin, holte sich den ersten Preis, einen Flachbildschirm, ab. Kurios auch deshalb, weil August Kreidlers Vater vor zehn Jahren schon Hauptgewinner war. Da machte es auch nicht viel aus, dass die Ballonfahrt wegen der schlechten Witterung abgesagt wurde. Bei besserem Wetter soll es bald in die Luft gehen. 
Oberschützenmeister Herbert Gaiser schilderte beim Festakt am Sonntagabend kurz die Geschichte des Vereins. Seine Anerkennung galt den Gründern, die erst nicht durch den Pfarrer anerkannt wurden und während den beiden Weltkriegen, in denen Schützenvereine verboten waren, Durchhaltevermögen gezeigt hätten: „Sie gingen mit dem Verein durch Höhen und Tiefen.“ Oberbürgermeister Michael Theurer betonte die Einmaligkeit eines 100jährigen Vereinsjubiläums: „Nur wenige Vereine können auf so eine lange Geschichte zurückblicken.“ Sport trage gerade in unruhigen Zeiten zur Stabilität der Gesellschaft bei. Zum Fest überreichte Theurer einen Scheck der Stadt Horb. Hannelore Lange vom Württembergischen Schützenverband sagte, die Traditionspflege und Jugendförderung würde von den Hubertusschützen vorbildlich vorgenommen. Bezirksoberschützenmeister Udo Gühring lobte die „beeindruckende Hubertusmesse“ am Vorabend. Gute Erinnerungen habe er noch an die Saalschießen, die bis in die späten 70er Jahre im Gasthaus „Pflug“ in Grünmettstetten abgehalten wurden. Karl-Heinz Hofmeister, Kreisoberschützenmeister im Kreis Neckar-Zollern, bescheinigte den Schützen eine gute Vereinspolitik. Wirtschaftlich stünde man auf gesunden Beinen: „Vor allem die Jugendarbeit ist toll, was in großen Teilen an Jugendleiter Kai Kocheise liegt.“ Hofmeister ist überzeugt, dass die „Nachwuchsschützen in naher Zukunft noch groß aufhorchen lassen werden.“
Sportkreisvorsitzender Werner Schillsott überbrachte Glückwünsche vom Württembergischen Sportverband. Das stolze Jubiläum werde mit einem hervorragenden Festprogramm gebührend gefeiert. Trotz stürmischer Entwicklungen im gesellschaftlichen und politischen Bereich habe der Verein seine eigene Identität gewahrt. Karl-Heinz Neff, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft sporttreibender Vereine (ARGE) sagte, dass „ohne den Schützenverein die Stadt, das Land und Grünmettstetten um einiges ärmer“ seien.
Mit berechtigtem Stolz könne der Schützenverein auf das vergangene Jahrhundert schauen, stimmte Ortsvorsteher Karl Kocheise zu: „Durch die Verknüpfung der sportlichen Interessen mit Geselligkeit bereichere man das Gemeinschaftsleben in Grünmettstetten.“ Maria Schweizer und Marianne Kreidler vom Katholischen Frauenbund in Grünmettstetten überbrachten den Schützen zum Jubiläum eine rote Laterne: „Für den letzten, der vom Fest heimläuft.“
Manfred Schäfer (Ehrenabzeichen in Gold), Ludwig Appenzeller (Silber) und Daniel Kreidler (Silber) wurden vom Bezirk Neckar-Zollern für ihre besonderen Verdienste um den Schützenverein ausgezeichnet. Kai Kocheise, Erich Kalbacher und Reinhard Andres erhielten die goldene Nadel vom Württembergischen Schützenverband. Zu Ehrenmitgliedern wurden Karl Kufner und Helmut Schupp ernannt. Hartmut Ade erhielt für seine besonderen Leistungen beim Bau des Schützenhauses und der Schießanlage einen Geschenkkorb. Im Anschluss sorgte Alleinunterhalter Axel Lehmann für gute Laune im Festzelt.

In den siebten Himmel gehoben

In den siebten Himmel gehoben

Daniela Weil und Christoph Maier gaben sich das Ja-Wort

 

GRÜNMETTSTETTEN (ckw). Daniela Weil und Christoph Maier feierten am Samstag in der Grünmettstetter Pfarrkirche St. Konrad kirchliche Trauung. Mit der Drehleiter der Horber Feuerwehr ging es in den siebten Himmel.

Am Samstagnachmittag gaben sich Daniela Weil und Christoph Maier das Ja-Wort. Pfarrer Armin Noppenberger zelebrierte die Messe in den Pfarrkirche St. Konrad und sprach den beiden die besten Glückwünsche aus. Christoph Maier ist kein gebürtiger Grünmettstetter und dennoch im Dorf bekannt wie kaum ein anderer: Bei der Organisation der Beachparty, die bisher jedes Mal über 5000 Besucher ins Murgental lockte, trägt er mit die Federführung. Auf der Bühne des Spektakels stellte Maier seinen außergewöhnlichen Heiratsantrag. Doch auch als Schiedsrichter und Spieler im Grünmettstetter Sportverein und örtlich sowie kreisweit im Jugendbereich der Feuerwehr engagiert sich Maier. Bei den Grünmettstetter Steinachhexen ist er Hexenmeister.

So war während und vor allem nach der Kirche einiges los: Das Akkordeonorchester spielte zur Umrahmung der Messe Titel wie „One Moment in Time“ und Phil Collins „Can You Feel the Love Tonight“. Raphaela Kocheise sang Nenas Comebackhit „Liebe ist…“. Vor der Kirche bereiteten zahlreiche Freunde einen riesigen Empfang: Die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Grünmettstetten ließ die beiden Wasser pumpen und Bälle über Bahnen wegspritzen. Maier musste seine Braut über Hexenbesen tragen und der Sportverein spannte ein großes Netz, unter dem das Brautpaar durchging. Höhepunkt war sicher die Fahrt mit dem Leiterwagen der Horber Kernstadtwehr in den siebten Himmel. Ursprünglich wollte man darin zum Altar gleiten, was aber nach einem Probelauf am Samstag zuvor an technischen Gründen scheiterte. Nichts desto trotz war die Freude des jungen Paares riesig. Danach ging es zur Feier nach Lützenhardt ins Haus des Gastes. Nachdem die Braut bei der 100jährigen Jubiläumsfeier des Grünmettstetter Schützenvereins im Murgental gefunden worden war, wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Quelle: Christian Klein-Wiele, 24.7.05

Mit Jagdhorn und Feuerwerk

Mit Jagdhorn und Feuerwerk

Grünmettstettens Schützenverein wurde am Wochenende 100

 

GRÜNMETTSTETTEN (ckw). Mit einem großen Feuerwerk und Jagdhörnern feierte der Grünmettstetter Schützenverein „Hubertus 05“ am Wochenende sein Jubiläum. Tradition und Fortschritt müssen vereint werden, fordert Josef Appenzeller, langjähriger Oberschützenmeister des Vereins.

Eine funkelnd glühende 100 prangte auf dem nahegelegenen Fußballfeld. Die Zuschauer, die vom Festplatz beim Schützenhaus das Feuerwerk beobachteten, bekamen ein würdiges Spektakel am Samstagabend geboten. So galt der frenetische Beifall am Ende nicht nur für der professionellen Lichterschau, sondern zugleich auch der Anerkennung des 100jährigen Bestehens des Traditionsvereins. In diesem Kontext findet der Wunsch einiger jüngerer Festgäste nach dem Feuerwerk nach einer Zugabe im weiteren Fortbestehen der Schützen seine Entsprechung.

Gerade die Jugend prägte schon bei der Gründung des Vereins 1905 das Geschehen. Im Streit um Festjungfern gründete sich der Schützenverein „Hubertus 05“ zunächst als Randgruppe des Militärvereins. Bei der Totenehrung am Samstagabend sagte der langjährige Oberschützenmeister Josef Appenzeller: „Zwei Weltkriege hat der Verein überlebt. Das anvertraute Erbe der verstorbenen Mitglieder gilt es zu bewahren.“ In der Vereinigung von Tradition und Fortschritt sieht Appenzeller die größte Herausforderung der Zukunft. Dem sieht Jugendleiter Kai Kocheise gespannt entgegen. Mit Stolz sagt er: „Wir können in der Jugend derzeit locker auf Landesebene mithalten, so viele gute Jugendliche hatten wir noch nie.“ Langfristig seien Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften im Visier.

Dafür hat man in den letzten Jahren ordentlich investiert: Hochmoderne, computergesteuerte Schießstände berechnen mit präziser Genauigkeit die Schießleistungen im Training. Direkt daneben wurde zum Jubiläum das Festzelt platziert. Am Freitagabend unterhielt die Coverband „Point“ mit fetziger Unterhaltungsmusik und bekannten Stimmungstiteln das bunt gemischte Publikum. Oberschützenmeister Herbert Gaiser musste gestehen, dass er sich schon ein paar mehr Besucher erhofft hätte.

Dafür war die Hubertusmesse am Samstagabend in der Pfarrkirche St. Konrad sehr gut besucht. Die Jagdhornbläser vom Schloss Weitenburg waren mit ihren Parforce-Hörnern dabei nicht nur musikalische Umrahmung, sondern fester Bestandteil des Gottesdienstes. Die Hubertusmesse besteht aus Melodien, die 200 Jahre alt sind. Nach mündlicher Überlieferung werden die Bestandteile wie Gloria und Kyrie im improvisierten Satz vorgetragen. Unter der Leitung von Walter Löw spielten auf den Naturwaldhörner Eugen Knupfer, Manfred Lohmiller, Karl Platz, Alexander Köninger und Werner Kocheise.

In seiner Ansprache verwies Pfarrer Alois Hönle auf die historische Aufgabe der Schützenvereine, das Volk zu schützen. Ein Angriff sei noch nie Ziel der Schützen gewesen. Die Sensibilität gegenüber militärischem und paramilitärischem sei in der heutigen Zeit gewachsen. Hönle: „Man muss aber den sozialen Aspekt der Schützenvereine berücksichtigen.“ Die Lebenswelt sportlicher Geist und Gemeinschaft verglich Hönle mit der Lebenswelt Gottes und zog Parallelen: „Du musst beim Schießen ein Ziel vor Augen haben, klar und deutlich, genau wie im Christentum.“ Dort sei das Augenmerk auf ein Dasein bei Gott gerichtet. Zudem sei ein besonderer und behutsamer Umgang mit dem Gewehr nötig sowie Konzentration und ein fester Stand. Die Besonnenheit schlage sich im Leben mit Vorsicht und Rücksicht im Umgang mit sich selbst und den Menschen nieder. Der unverzichtbare Zusammenhalt bei den Schützen sei auch als Gemeinschaftsgeist in der christlichen Gemeinde geboten. Zur Totenehrung im Anschluss wurde Salut geschossen. Oberschützenmeister Herbert Gaiser und Schützenmeister Thomas Appenzeller legten einen Kranz an der Gedenkstätte an der Südseite der Kirche nieder. Anschließend ging es hoch zum Festplatz beim Schützenhaus, wo das „Duo Piccolo“ bis spät abends unterhielt. Am Sonntagmorgen spielte der Musikverein „Harmonie“ Grünmettstetten unter ihrem Dirigenten Ulrich Schnaidt zum Frühschoppen mit anschließendem Mittagessen auf.

Quelle: Christian Klein-Wiele, 24.7.05

Investitionen in die Zukunft

Investitionen in die Zukunft

Grünmettstettens Schützenverein „Hubertus 05“ feiert 100jähriges (3)

GRÜNMETTSTETTEN (ckw). Großes Jubiläum der Grünmettstetter Schützen vom 22. bis 25. Juli: Die letzten 15 Jahre waren geprägt von viel Arbeit und einem kontinuierlichen sportlichen Aufwärtstrend.

Im Februar 1989 wurde bei der Hauptversammlung dem Entwurf zum Neubau eines Schützenhauses von Architekt Arnold Lipp zugestimmt. Einen neuen Rosenstand für Feste nahm man ebenfalls in Angriff. Die Genehmigung und das Lärmschutzgutachten fürs neue Schützenhaus gingen länger als geplant, so dass der Spatenstich erst am 10. März 1990 vollzogen werden konnte. Schon Anfang Juli war Richtfest. Das erste Training fand nach dem Auszug aus dem alten Schulhaus im Spätsommer 1992 statt. Weihbischof Dr. Johannes Kreidler gab schließlich am ersten Septemberwochenende 1993 den geistlichen Segen. Nach ungefähr 7000 Arbeitsstunden fand das Einweihungsfest im Vereinssaal des Sportheims statt. Auch als Veranstaltungsraum dient seither das Schützenhaus.

Im Juli 1995 war 90jähriges Jubiläum mit einem Jedermannschießen und vielen Ehrungen. Im selben Jahr initiierte man zur Aufbesserung der Vereinskasse „Tommys Disco“, die alle drei Monate regen Zulauf fand und die Schulden vom neuen Haus schnell verringerte. Sportlich geht es seither kontinuierlich bergauf: Der Doppelaufstieg der ersten Mannschaft 1999 von der Kreisklasse in die Bezirksliga und gleichzeitig in die Pokal A-Klasse war eine logische Konsequenz. Im November 1999 wurde der alte Kleinkaliberstand durch eine neue KK-GK-Anlage ersetzt. Der Bau einer hochmodernen computergesteuerten GK-Anlage begann im Frühjahr 2000. Mit modernster Technik kann man seither auf 50 und 100 Meter schießen. Die Scheiben werden nicht mehr wie früher manuell ausgewertet. Die Ergebnisse wertet ein Computersystem nach elektronischer Vermessung automatisch aus und zeigt sie auf dem dazugehörigen Bildschirm an. Die Einweihung der Hightech-Anlage, die in 3600 Arbeitsstunden gebaut wurde, nahm Ende Juli 2001 Pfarrer Alois Hönle vor. Im gleichen Jahr wurde zum ersten Mal das Königsvogelschießen ausgerichtet, an dem sich jeder beteiligen kann und das auch in Zukunft am Pfingstmontag in Verbindung mit einem Familientag fortgeführt werden soll. 2002 hat der Verein sogar einen Weltmeister hervorgebracht: Wolfgang Wehle schlug in der Disziplin „100 Meter Freigewehr“ die gesamte internationale Konkurrenz.

In den 100 Jahren hatte der Verein viele Vorsitzende. In chronologischer Reihenfolge bekleideten dieses Amt vor dem Krieg Martin Dettling, August Dettling, Wilhelm Schäfer, Josef Stehle, Josef Fritz, Konrad Kaupp und Max Wehle. Nach der Wiedergründung folgten auf Lorenz Steimle Georg Maier, Herbert Dettling, Josef Appenzeller, Reinhard Andres und aktuell Herbert Gaiser. Ausschussmitglied Bernd Heiberger, der die Vereinsgeschichte zum 100jährigen Jubiläum aufarbeitete, blickt optimistisch in die Zukunft: „2005 wird wahrscheinlich das erfolgreichste Schützenjahr des Vereins. Vor allem die Jugendtruppe unter Kai Kocheise verspricht hohes Potential.“ Kocheise selbst ergänzt, dass die 17 Jugendlichen auf einem sehr hohen Niveau seien: „Wir können sogar auf Landesebene mithalten, so viele gute Jugendliche hatten wir noch nie.“ Langfristig seien Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften im Visier.

Quelle: Christian Klein-Wiele, 24.7.05

Für eine D-Mark Hubertusschütze

Für eine D-Mark Hubertusschütze

Grünmettstettens Schützenverein „Hubertus 05“ feiert 100jähriges (2)

GRÜNMETTSTETTEN (ckw). Großes Jubiläum der Grünmettstetter Schützen vom 22. bis 25. Juli: Eine Mark kostete nach der Wiedergründung des Vereins 1954 der Beitritt.

Ulrich Wehle, Andreas Kaupp und Georg Maier waren die Initiatoren der Wiedergründung des Grünmettstetter Schützenvereins am 13. Februar 1954. Lorenz Steimle wurde an diesem Samstag zum ersten Vorsitzenden gewählt. Es wurde beschlossen, dass der Beitritt in den Verein eine Mark und der Jahresbeitrag zwei D-Mark kosteten. Außerdem wurden die ersten Luftgewehre angeschafft und das erste Probeschießen festgelegt. Das Schützenhaus, das nach dem Zweiten Weltkrieg eine Zeit lang zweckentfremdet als Kindergarten gedient hatte, baute man beim Schwesternhaus ab und beim Schießplatz im Murgental wieder auf.

Das erste Zimmerpreisschießen war am 28. März 1954, laut Vereinschronik „ein voller Erfolg“. Ab Juli 1954 durften die jungen „schießhungrigen“ Mitglieder unter Aufsicht der erfahrenen alten Schützenkameraden im Sommer Samstagabends üben, so dass man für die Preisschießen in den umliegenden Dörfern gewappnet war. Am 11. November 1954 fand schließlich zum ersten Mal ein solches Turnier auch in Grünmettstetten, im Gasthaus „Pflug“ statt.

Die ersten Vereinsmeisterschaften waren im März 1956. Die Vereinschronik schreibt: „Nach langem und harten Kampf stand Georg Maier zum Schluss als Sieger fest.“ Maier wurde bei den Kreismeisterschaften im Juni 1956 sogar Schützenkönig auf 10 und 50 Meter. In dieser Zeit wurde auch ein Rosenstand für Feste gebaut. Mit einem Bankett startete das 50jährige Jubiläum am ersten Juniwochenende 1958. Kirbetanz, Hasenlauf und Maskenball wurden in den Folgejahren vom Grünmettstetter Schützenverein organisiert. Es gab schon damals eine Jugend-, eine Stamm- und eine Seniorenmannschaft bei Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften. Das erste Turnier für die örtlichen Vereine fand 1963 statt. Gewinner war die Freiwillige Feuerwehr mit 290 Ringen. Im selben Jahr wurde auch das erste Schützenfest ins Leben gerufen. Einen Austausch mit Schützenkameraden aus Hörmannsberg gab es in den frühen 70ern. 1971 wurden in Eigenleistung vier automatische Scheibenzuganlagen gebaut, die davor in Hochdorf eingesetzt worden waren. 1974 wird die 50-Meter-Schießbahn eingeweiht, die fortan als alleinige Übungsbahn genutzt wird. Noch bis 1979 schießt man im Gasthaus Pflug, danach geht man für die „10 Meter Luftgewehr“ ins alte Schulhaus. Das 75jährige wurde 1980 gefeiert. Ein Jahr später wird der Beitrag auf 18 Mark erhöht. Am 7. Januar 1988 waren fast ein Dutzend Helfer beschäftigt, um bei der SÜDWEST PRESSE in Horb einen ausgemusterten über eine Tonne schweren Tresor zu holen, der im alten Schulhaus zur sicheren Aufbewahrung der Gewehre aufgestellt wurde. Doch noch im selben Jahr wird ein weiterer Umzug des Metallkolosses geplant: Die Räumlichkeiten im alten Schulhaus werden gekündigt, die Kirchengemeinde beginnt den Umbau des Gebäudes zum heutigen Kirchengemeindezentrum. Der Schützenverein muss handeln: Im September werden im Murgental von Hand Gräben für Strom, Wasser, Abwasser und Telefon fürs neue Schützenhaus ausgehoben.

Quelle: Christian Klein-Wiele, 24.7.05

Mitglieder packen beim Bau fleißig an

Mitglieder packen beim Bau fleißig an

Horb-Grünmettstetten. Der Schützenverein Grünmettstetten feiert am Freitag, 22. Juli, sein Jubiläum. Der Schwarzwälder Bote veröffentlicht heute den dritten Teil der Vereinschronik.

Am 12. Februar 1989 stimmten die Mitglieder den Plänen für den Neubau beim Schützenstand “Im Murgental” von Architekt Lipp zu. Zusätzlich zum Schützenhausneubau sollte ein Rosenstand gebaut werden, um diesen für Feste zu nutzen. Er wurde mit 450 Arbeitsstunden der Mitglieder fertig gestellt und am 11. Juni 1989 eröffnet.

Am 10. März 1990 erfolgte der erste Spatenstich für das Schützenhaus, da sich die Baugenehmigung sowie das Lärmschutzgutachten verzögert hatten. Am 7. Juli 1990 wurde Richtfest gefeiert.

Nach dem Auszug aus dem alten Schulhaus fand das erste Training am 25. August 1992 im Schützenhaus statt. Die Einweihung ging am 4. September 1993 über die Bühne. Zuvor hatten die Mitglieder 7000 Arbeitsstunden geleistet. Weihbischof Hans Kreidler gestaltete das Fest im Vereinssaal des Sportheims. Bei der folgenden Vorstandssitzung wurde beschlossen, das Schützenhaus für Veranstaltungen zu vermieten. Das 90-jährige Bestehen wurde vom 22. bis 23. Juli 1995 gefeiert. Unter anderem wurde ein Jedermannschießen ausgetragen.

Zum Aufbessern der Vereinskasse veranstaltete der Schützenverein ab 1995 alle drei Monate eine Disko. Damit konnte der Schuldenstand für das neu gebaute Haus rasch verringert werden.

Die Rundenwettkämpfe hatten 1998 und 1999 mehrere Höhepunkte. Die Mannschaft aus Grünmettstetten hatte es geschafft, aus der Kreisklasse als Vizemeister in die Bezirksliga aufzusteigen. In der Pokalrunde ging sie als Meister hervor und stieg somit in die Pokal-A-Klasse auf.

Am 13. November 1999 musste der alte Kleinkaliber-Stand den Diensten der neuen KK-GK Anlage weichen. Im Frühjahr 2000 begann der Ausbau der computergesteuerten Anlage. Diese ist mit moderner Technik ausgestattet. So werden die Scheiben nicht manuell ausgewertet, sondern die Ergebnisse elektronisch vermessen und auf Computerbildschirmen angezeigt. Eingeweiht wurde die Anlage vom 27. bis 29. Juli 2001.

Am 25. August 2001 feierte die erste Mannschaft der KK-Standartrunde Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga. Ebenso fand 2001 das erste Adler/Königsvogelschießen statt. Im Jahr 2002 wurde Wolfgang Wehle zum Weltmeistertitel in der Disziplin “100 Meter Freigewehr” gratuliert. Sein Heimatverein sind die Hubertus-Schützen, obwohl er mittlerweile für den Verein in Nordstetten schießt.

Quelle: www.swol.de, 22.7.2005

Aktives Mitmachen steht ganz oben an

Aktives Mitmachen steht ganz oben an

Horb-Grünmettstetten. Unter dem Thema “Wege gehen” veranstaltete der katholische Kindergarten Grünmettstetten sein Sommerfest. Der Auftakt begann mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Alois Hönle. Dabei wurden die Kindergartenabgänger verabschiedet.

Pfarrer Hönle holte alle Kinder an den Altar und fragte, was den am schönsten in der Schule sei? Die Pausen, so die Antwort. An die Ferien dachten sie nicht.

Daran musste Pfarrer Höhnle sie erinnern. Was denn im Kindergarten am schönsten sei, so seine Frage. Spaß haben, Spiele, Freunde haben, so die Antwort der Kinder. In der Predigt ging es um drei Bären, die einen Berg erklimmen wollten.

Der eine wollte den rechten Weg nehmen, der andere den linken. Der dritte konnte sich nicht entscheiden und ging weg. Die beiden anderen haben sich auf dem Gipfel getroffen und gemeinsam den Ausblick genossen. Im Rahmen einer Kinderkonferenz in den vergangenen Wochen haben die Kleinen überlegt, wohin die Wege gehen können. In eine große Stadt wie Stuttgart, zum Metzger, zum Schuppen, zum Friedhof, so die Antworten. Nach dem Frühschoppen und Mittagessen, das die Eltern organisiert hatten, hieß es weiter “Wege gehen”. Zusammen mit den Eltern wurde eine Dorfrallye durchgeführt. Dabei mussten mehrere Stationen gefunden und angegangen, eine Spielaktion gemacht und Fragen gelöst werden. Eine Station wurde in Kooperation mit der Jugendfeuerwehr beim Magazin aufgebaut. Kinder und Eltern mussten mit einem D-Schlauch ein Loch in einem Rohr treffen. Durch das Rohr floss das Wasser in einen Eimer – umso mehr Wasser, umso besser. Auch Fragen mussten beantwortet werden: Wieviele Container stehen beim Feuerwehrhaus? Wie lautet die Quersumme der Notrufnummer? An wie vielen Tagen pro Woche wird in der Backküche gebacken? Kindergartenleiterin Emmi Klump und ihre Mitarbeiterinnen Ute Kreidler, Martina Hopf und Jutta Schäfer wollten bewusst kein Vorführfest, sondern ein Mitmachfest.

Quelle: www.swol.de, 22.7.2005

Grünmettstettens Kindergarten feiert Sommerfest

Grünmettstettens Kindergarten feiert Sommerfest

Heiß her ging es bei der Dorfrallye des Grünmettstetter Kindergartens: Bei sommerlichen Temperaturen mussten Eltern mit ihren Kindern verschiedene Stationen bewältigen. Im Rahmen des Sommerfestes wurden bereits morgens im Gottesdienst die älteren Kinder verabschiedet, die ab nächstem Jahr in die Grundschule gehen. Die Messe stand unter dem Motto „Wege gehen“ – ein Thema, das in den Wochen davor in einem großen Projekt im Mittelpunkt des Grünmettstetter Kindergartenalltags stand. Verschiedene Wege wurden erkundet: beispielsweise das Schulhaus, das Rathaus, die Bank oder der Wald. Beim Abschlussfest ging es dann durchs ganze Dorf: An jeder der vier Stationen mussten Fragen mit thematischem Bezug beantwortet werden. Außerdem betreuten die vier Erzieherinnen Emmi Klumpp, Ute Kreidler, Martina Hopf und Jutta Schäfer jeweils einen Wasser-Wettlauf, Pflanzencollagen oder Mandalas. Die örtliche Jugendfeuerwehr hatte am Magazin verschiedene Geschicklichkeitsspiele aufgebaut. Der Elternbeirat sorgte für die nötige Verpflegung. Zur Stärkung wurde mittags gegrillt und nach der Rallye gab es Kaffee und Kuchen.

Quelle: Christian Klein-Wiele, 18.7.05