Archiv der Kategorie: Interessantes

Brauereien in Grünmettstetten

Einträge zu Horb-Grünmettstetten im Historischen Brauereiverzeichnis

  • 1a Brauerei zum Pflug Reinhold Ebling  1898
  • 1b Brauerei zum Pflug R.Dettling  1920 +A/K**
  • Chronik der Brauerei zum Pflug

    1898 gegründet
    1902 Brauerei zum Pflug Reinhold Ebling
    1920 Brauerei zum Pflug R.Dettling

     

  • 2a Brauerei zum Adler Josef Schäfer  1902
  • 2b Brauerei zum Adler Paul Schäfer  1920 +A/K**
  • Chronik der Brauerei  zum Adler

    1902 gegründet
    1911 Brauerei zum Adler Josef Schäfer
    1920 Brauerei zum Adler Paul Schäfer

     

  • 3a Brauerei zum Hirsch R.Wehrle  1900
  • 3b Brauerei zum Hirsch Josef Fritz   1920 +A/K**
  •  Chronik der Brauerei zum Hirsch

    1900 gegründet
    1911 Brauerei zum Hirsch R.Wehrle
    1920 Brauerei zum Hirsch Josef Fritz

    Quelle: Historisches Brauereiverzeichnis, Klaus Ehm, http://www.klausehm.de/, 12.1.2005

    OB Theurer weiht neuen Radweg ein

    Sehnlicher Wunsch der Bürger geht in Erfüllung
    OB Michael Theurer weiht neuen Rad- und Wirtschaftsweg zwischen Grünmettstetten und Altheim ein

    Horb-Grünmettstetten. Man hatte sich nicht gerade das beste Wetter ausgesucht, als am Montagmorgen der neue Rad- und Wirtschaftsweg zwischen Grünmettstetten und Altheim offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.

    Alle Beteiligten waren sich einig, dass sich der eineinhalb Kilometer lange Weg gut in die Landschaft einfügt. Dass er schon rege benutzt wird, konnte man auch den Worten von Oberbürgermeister Michael Theurer entnehmen, der ihn bei einer Stadtwanderung auslotete: “Der Weg isch halt saumäßig gschickt.” Ein sehnlicher Wunsch der Bürger sei damit in Erfüllung gegangen und es sei schön, dass die Initiative von Grünmettstetten ausging.

    Bei dem Termin wurden auch die übrigen in der Flurneuordnung Grünmettstettens ausgebauten Wege in Augenschein genommen und der Gemeinde zur Nutzung und Unterhaltung übergeben. Seit Beginn der Arbeiten im September 2000 wurden, so Projektleiter Eberhard Syga, 4,8 Kilometer Schotterwege, 5,8 Kilometer Asphaltwege und 2,5 Kilometer mit bituminöser Spritzdecke bei einem Kostenaufwand von 1,3 Millionen Mark (664 679 Euro) ausgebaut. Der Ausbau sei damit im Wesentlichen fertiggestellt, mit Ausnahme der Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der B 28 (neu) stehen. Projektleiter Syga äußerte die Sorge, dass durch die Verzögerung beim Straßenausbau auch der Ablauf des Flurneuordnungsverfahrens verzögert werden könnte. Nach dem Wegeausbau steht die Ausführung von Landschaftspflegemaßnahmen an. Unter anderem sind dabei entlang des Radweges eine Heckenpflanzung sowie die Anlage eines Obstbaumlehrpfades vorgesehen. Die Planung berücksichtige damit Ökomaßnahmen “zu mehr als 100 Prozent”, betonte Emil Bauer, Leiter des Amtes für Flurneuordnung und Landentwicklung.

    Der Appetit komme beim Essen, meinte auch OB Theurer und spielte damit auf den positiven Effekt an. Der ganze Ort profitiere von der Flurbereinigung, an der sich die Stadt mit erheblichen Mitteln beteilige. Letztendlich mit 180 000 Mark (92 032,56 Euro). Im Übrigen habe die Stadt immer gedrängt, dass die Planung der B 28 (neu) vorangetrieben werde, um sie in die Flurbereinigung hineinzubekommen. Diese könne erst abgeschlossen werden, wenn die Bundesstraße gebaut sei.

    Andererseits soll durch Flächenbereitstellung und Bodenordnungsmaßnahmen im Zuge des Flurneuordnungsverfahrens der Ausbau der B 28 (neu) unterstützt werden, so Projektleiter Syga.

    Peter Kreidler, Vorstand der Teilnehmergemeinschaft, hob lobend hervor, dass er immer in die Planung mit einbezogen worden sei. Nach achtjährigem Ringen sei man nun am Ziel angelangt und habe ein leistungsfähiges Wegenetz. Der Bereich B 28 (neu) sei zwar noch ein Dorn im Auge, doch hoffe man, dieses Problem im Zuge der Flurbereinigung lösen zu können.

    Ortsvorsteher Karl Kocheise hofft, durch den Ausbau künftige Bauhofeinsätze einsparen zu können.
    Von Hans-Heinz Hötzel

    In einem symbolischen Akt durchschnitt OB Michael Theurer (Zweiter von rechts) das Band und übergab den Rad- und Wirtschaftsweg seiner Bestimmung. Mit auf dem Bild (von links): Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft, Peter Kreidler, Ortsvorsteher Karl Kocheise, Emil Bauer vom Amt für Flurneuordnung und der stellvertretende Ortsvorsteher von Altheim, Anton Scherrmann.

    Quelle: Schwarzwälder Bote vom 11.09.2001

    Grünmettstetter Flurneuordnung macht Fortschritte

    Grünmettstetter Flurneuordnung macht Fortschritte

    Eberhard Syga informiert Ortschaftsrat über laufendes Verfahren/Auch Straßen in Ortslage mit 50 Prozent bezuschusst

    Horb-Grünmettstetten. Ortschaftsrat Erich Jung fasste am Schluss zusammen: „Die Flurneuordnung ist ein Segen. Andere Ortschaften entlang der künftigen B28 werden von kommen.” Eberhard Syga vom Flurbereinigungsamt hatte in der Ortschaftssitzung am Donnerstag über das laufende Verfahren berichtet, welche Maßnahmen abgeschlossen sind und wie es weitergehen soll.

    Dreiviertel des Feldwegenetzes sind hergestellt. Der Rest soll nach Ostern ausgeschrieben und noch im laufenden Jahr in Angriff genommen werden. Dann bleiben nur noch die Wege übrig, die im Zuge der neuen B 28 zu bauen sind.

    Mit den begleitenden Pflanzmaßnahmen, zum Beispiel in Richtung Altheim, soll nach Ostern begonnen werden. Das Holzwerk Dölker will sich in die Pflanzarbeiten mit einbringen. Im Herbst wird mit der Aufmessung des Wegenetzes und mit der Bodenwertermittlung begonnen. Zusätzliche Wegebaumaßnahmen können eventuell noch aufgenommen werden, da man bisher rund 77 000 Euro günstiger hingekommen sei als im Kostenvoranschlag vorgesehen, so Syga. 654 000 Euro sind bisher verbaut worden.

    Im Zuge der Flurbereinigung will man im Gewann „Morgental” ein Schuppengelände ausweisen, um nicht privilegierten Landwirten die Möglichkeit zur Unterbringung von landwirtschaftlichen Geräten zu geben. Doch ist das Vorhaben gefährdet, da bisher nur zwei Landwirte Interesse bekundet haben. Auch ist der vorgesehene Standort wegen der Nähe zum Sportplatz umstritten. Alternativ wurde ein Standort beim Gewann „Mittelweg” genannt. Weiter auf der Wunschliste der Ortschaft steht der Bau eines Bolzplatzes im Gewann „Untere Wiesen” südöstlich der Schule. Ortschaftsrat Michael Wehle befürchtet hier allerdings Beschwerden von Seiten der Anlieger.

    Gefördert wird auch der Ausbau von Straßen in Ortslage, wie die Aschenbergstraße, Killbergstraße, Lindenkreuzstraße, ein Stück Seestraße und das Weißgässle. Pro laufenden Meter Straße werden 500 Euro angesetzt, der Zuschusssatz beträgt 50 Prozent. Die Hälfte der Kosten bleibt also an Grünmettstetten hängen. Das Planungsbüro Vandeven wurde von der Stadtverwaltung mit der Ausarbeitung eines Gestaltungsplanes für die Lindenkreuzstraße beauftragt, der bis Ende März vorliegen soll. Gefördert werden auch Bereiche mit Platzcharakter beim Rathaus, bei der Einmündung des Ölmühlenweges und beim Lindenkreuz sowie de Erwerb und Abbruch von Gebäuden, wenn Folgemaßnahmen von öffentlichem Interesse vorgesehen sind. Ebenso Maßnahmen der Grünordnung innerorts mit einem Fördersatz von 85 Prozent.

    Im Verlauf des Sommers werden die Ausbaupläne aufgestellt, bis Ende des Jahres sollten sie genehmigt sein, sodass die Mittel im kommenden Jahr bewilligt werden können. Für die Ausführung der Maßnahmen nimmt man sich dann acht bis zehn Jahre Zeit. Die Ausführungskosten in Innerortslage werden auf rund 770 000 Euro geschätzt (ohne Kanal und Wasser). Davon wird die Hälfte durch Zuschüsse im Zuge der Flurneuordnung abgedeckt.

    Quellle: Schwarzwälder Bote vom 16.03.2002

    Flurneuordnung – Flurbereinigung

    Flurneuordnung – Flurbereinigung

    Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft

    Peter Kreidler Steinachstraße 37
    72160 Horb-Grünmettstetten
    07486/7765
    Bruno Schäfer Waldbrunnenstraße 6
    72160 Horb-Grünmettstetten
    07486/1778
    Alfred Wehle Bollandstraße 4
    72160 Horb-Grünmettstetten
    07486/7436
    Karl Dettling Aschenberg 8
    72160 Horb-Grünmettstetten
    07486/311
    Hans Kreidler Im Maiacker 6
    72160 Horb-Grünmettstetten
    07486/95035

    Mitarbeiter des Amtes für Flurneuordnung und
    Landentwicklung in Freudenstadt

    Leitender Ingenieur Eberhard Syga
    Ausführender Ingenieur Gerhard Schwarz
    Mitarbeiter Georg Mohrlok
    Steffen Ininger
    Wolfgang Buehrle

    Verfahrensbeschreibung

    Verfahrensart Regelverfahren ohne Sonderkulturen nach § 1 FlurbG
    Fläche 765 ha
    Anzahl Teilnehmer 458
    Kosten 2,1 Mio. EUR
    Finanzierung und Zuschuss Eigenmittel der Teilnehmer und Kostenbeitrag der Stadt Horb
    Zuschuss Mittelart F (ZS: 50%, 85% und 100%)
    Das Verfahrensgebiet umfaßt im wesentlichen von der Stadt Horb am Neckar den Stadtteil Grünmettstetten (einschließlich Ortslage) und eine Teilfläche der Gemarkung Horb-Altheim. Die Ortschaft Grünmettstetten liegt ca. 8 km westlich von Horb.

    Verfahrensziele:

    Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft, wodurch ein Beitrag zur Erhaltung der bäuerlichen Betriebe geleistet wird, sowie Förderung der allgemeinen Landeskultur, der Landentwicklung und Dorferneuerung.
    Wichtige Teilziele bzw. Maßnahmen sind dabei:
    – Zusammenlegung des stark zersplitterten Grundbesitzes und zweckmäßige Gestaltung der Flurstücke zu möglichst großen und gut bewirtschaftbaren Flächen
    – Bedarfsgerechter Ausbau der Wirtschaftswege, wobei Teilstrecken des neuen Wegenetzes gleichzeitig als Rad- und Wanderwege dienen
    – Maßnahmen der Landschaftspflege und des Naturschutzes einschließlich Aufbau eines Biotopverbundsystems sowie Erhaltung, Entwicklung und nachhaltige Sicherung von charakteristischen Landschaftselementen
    – Bereitstellung von Flächen für Straßenbaumaßnahmen (B 28 neu, K 4703) einschließlich Behebung von Zerschneidungsschäden und Durchführung der Bodenordnung
    – Durchführung von Dorfentwicklungsmaßnahmen und Regelung der Grundstücksverhältnisse.

    Verfahrensstand

    1.

    Allgemeine Informationen zum Verfahrensablauf
    2. Den konkreten Verfahrensstand dieser Flurneuordnung finden Sie hier im Anschluss
    grün = erledigt / rot = in Bearbeitung / grau = bevorstehend
    Zum Anzeigen von PDF-Dokumenten benötigen Sie den Acrobat Reader,
    der bei Adobe kostenlos erhältlich ist.

    einleitende Informationen
    Anordnung
    Gebietsübersichtskarte (pdf, 321 KB)
    Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft
    Wertermittlung der Grundstücke
    Information zur Wertermittlung
    Wege- und Gewässerplan mit landschaftspflegerischem Begleitplan
    Ausführung der Planung
    Vermessung
    Wunschtermin
    vorläufige Besitzeinweisung
    Flurbereinigungsplan
    Ausführungsanordnung
    Berichtigung der öffentlichen Bücher
    Schlussfeststellung

    Quelle: Amt für Flurneuordnung und Landentwicklung Freudenstadt

    Peperoni – Agenda 21

    Peperoni – Agenda 21

    Der 3. Preis in Höhe von 1.500 Euro, geht an das Agenda-Team Landjugend, KAB, Frauenbund und Landvolk, Grünmettstetten mit dem Projekt: Energieeinsparung/Alternative Energien

    Das Projekt:
    Es wurden Informationsfahrten mit dem Bus über die allgemeine Energiegewinnung, z.B. ins Kohleheizkraftwerk nach Heilbronn, Kernkraftwerk Philippsburg und in die Solarstadt Freiburg organisiert. In Freiburg wurden Solaranlagen, Photovoltaik, Solarfabriken und Wohnsiedlungen mit Niedrigernergie-Häusern besichtigt. Diese Reise hat offensichtlich einen besonderen Eindruck bei den Grünmettstettener hinterlassen. Nicht zuletzt wegen der offensiven Informationspolitik des Agenda-Teams, wurden in Grünmettstetten allein im Jahr 2001 19 Anlagen mit Sonnenkollektoren in Betrieb genommen. Das Tüpfelchen auf dem “i” soll die in Planung befindliche Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des katholischen Gemeindezentrums werden. Überlegt wird dieses Projekt in Form eines Zweckverbandes zu realisieren und die Anlage als Muster-Objekt zu deklarieren.

    Die Jury zur Bewertung:
    Das Team in Grünmettstetten ist ein “Peperoni-Ort”. Nun könnte man ja sagen, dass dieses Grünmettstettener-Team durch diesen offiziellen Charakter einen Wettbewerbsvorteil erlangt hätte. Das stimmt nur bedingt. Seit Anfang an zeichnet sich das katholische Agenda-Team durch ein hohes Maß an Eigenständigkeit aus, das seine Ziele, wie hier bei diesem Projekt, nie aus den Augen verliert und die Dinge handfest angeht.

    19 Photovoltaikanlagen im Jahr 2001 installiert: bei rund 780 Einwohnern und geschätzten 190 Haushalten ist das eine stolze Quote von 10%. Hervorzuheben ist auch die Kooperation der katholischen Verbände untereinander, das Vorbildcharakter für andere Verbände hat. Und zudem ist es natürlich wichtig, dass das Thema Umwelt und Energie seinen Niederschlag im Wettbewerb findet. Zumal das Thema im katholischen Raum noch deutlich Nachholbedarf hat.

    Quelle: http://www.ako-drs.de/AkoWurdF.htm

    peperoni    Grünmettstetten

    Gruenmettstetten Beteiligte Verbände: Frauenbund, KAB, Landjugend, Landvolk.

    Aktivitäten:
    1. Energiesparmaßnahmen
    in der Kirche mit der späteren Absicht, die Bauherren bei der Durchführung ihrer Maßnahmen zu unterstützen.
    In einer Versammlung soll die Bürgerschaft eingeladen werden.
    Am 20. Januar 2001 findet eine Fahrt zu einem Solarkraftwerk nach Freiburg statt.

    2. Anlegen eines Dorfplatzes
    mit Parkplätzen an Stelle von Gebäude Kirchplatz 1. Das Gebäude Nr.1 soll erworben und abgerissen werden. Zum Ortsvorsteher wird dazu Kontakt aufgenommen.

    3. Vergangenheitsbewältigung (diskutiert wurde ausgiebig über Ausländerhass und Nazi-Parolen).
    Am Volkstrauertag gab es hierzu einen besonderen Jugendgottesdienst. In diesem Zusammenhang findet noch eine Ausstellung mit diversen Gegenständen, die an das Hitler-Regime erinnern statt.

     
     

    Naturschutzgebiet Waldbrunnen

    Naturschutzgebiet Waldbrunnen

    Übersichtskarte (groß)

    Zuletzt aktualisiert am 07. November 2000

    Verordnung des Regierungspräsidiums Karlsruhe über das Natur- und Landschaftsschutzgebiet »Waldbrunnen« (Stadt Horb, Landkreis Freudenstadt) vom 16. Dezember 1994 (GBl. v. 28.02.1995, S. 255).

    – A u s z u g –

    Auf Grund der §§ 21, 58 und 64 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBI. S. 654), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 7. Februar 1994 (GBI. S. 73), wird verordnet:

    Allgemeine Vorschriften

    § 1

    Erklärung zum Schutzgebiet

    Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Großen Kreisstadt Horb a. N., Gemarkungen Grünmettstetten und Altheim, Landkreis Freudenstadt, werden zum Natur- und Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung »Waldbrunnen«.

    § 2

    Schutzgegenstand

    (2) Das Landschaftsschutzgebeit hat eine Größe von rund 145 ha. Es wird im Süden durch die Ortslage von Grünmettstetten sowie die Straße nach Tumlingen begrenzt, durchschneidet im Westen den Waldbereich »Linsenberg« und verläuft überwiegend entlang der Feld-Wald-Grenze bis zum »Oberen Burrainweg« im Nordwesten. Die nördliche Grenze wird gebildet durch den »Oberen Burrainweg« bis zum Gewann »Seitenäcker« der Gemarkung Altheim im Nordosten, das außerhalb liegt; die Grenze überspringt im Gewann »Mühlwiesen« die Steinach und verläuft im Osten entlang der Straße Altheim-Grünmettstetten, spart das Sägewerk, die Steinach und einen ca. 100 m breiten Wiesenstreifen westlich davon im Bereich des Sägewerkes aus und wird weiter entlang der Steinach bis zur Ortslage Grünmettstetten geführt.

    (3) Die Grenzen des Natur- und Landschaftsschutzgebietes sind in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 mit durchgezogener roter Linie (Naturschutzgebiet) und mit durchgezogener grüner Linie (Landschaftsschutzgebiet) sowie in vier Detailkarten im Maßstab 1 : 2 500 mit durchgezogener roter, grau angeschummerter Linie (Naturschutzgebiet) und mit durchgezogener grüner, flächig schwarz punktierter Linie (Landschaftsschutzgebiet) eingetragen. Die Karten sind Bestandteil dieser Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Regierungspräsidium Karlsruhe und beim Landratsamt Freudenstadt sowie beim Bürgermeisteramt der Großen Kreisstadt Horb a. N. auf die Dauer von zwei Wochen, beginnend am Tag nach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.

    (4) Die Verordnung mit Karten ist nach Ablauf der Auslegungsfrist bei den in Absatz 4 Satz 3 bezeichneten Stellen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt.

    Landschaftsschutzgebiet

    § 6

    Schutzzweck

    Schutzzweck des Landschaftsschutzgebietes ist

    1. die Erhaltung erweiterter Lebens- und Rückzugsräume für die im Naturschutzgebiet vorkommende Tier- und Pflanzenwelt als ökologisch sinnvolle und daher notwendige Ergänzung;

    2. die Erhaltung und Förderung einer abwechslungsreichen, mit naturnahen Landschaftselementen des »Hecken- und Schlehengäu« ausgestatteten Kulturlandschaft, als ästhetisch sehr ansprechendem Erholungsraum;

    3. die Erhaltung der landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie der naturnahen Waldränder mit ihren Krautsäumen zur Förderung eines ausgewogenen Naturhaushaltes.

    § 7

    Verbote

    In dem Landschaftsschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere, wenn dadurch

    1. der Naturhaushalt geschädigt wird;

    2. die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter nachhaltig gestört wird;

    3. eine geschützte Flächennutzung auf Dauer geändert wird;

    4. das Landschaftsbild nachhaltig geändert oder die natürliche Eigenart der Landschaft auf andere Weise beeinträchtigt wird oder

    5. der Naturgenuß oder der besondere Erholungswert der Landschaft beeinträchtigt wird.

    § 8

    Erlaubnisvorbehalt

    (1) Handlungen, die den Charakter des Landschaftsschutzgebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen können, bedürfen der Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörde.

    (2) Der Erlaubnis bedarf es insbesondere:

    1. bauliche Anlagen im Sinne der Landesbauordnung zu errichten oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen durchzuführen;

    2. Straßen, Wegen, Plätze oder andere Verkehrsanlagen anzulegen, Leitungen zu verlegen oder Anlagen dieser Art zu verändern;

    3. Stätten für Sport und Spiel, einschließlich Motorsportanlagen anzulegen oder zu verändern;

    4. die Bodengestalt zu verändern, insbesondere durch Auffüllungen oder Abgrabungen;

    5. fließende oder stehende Gewässer anzulegen, zu beseitigen oder zu ändern;

    6. Gegenstände zu lagern, soweit sie nicht zur zulässigen Nutzung des Grundstücks erforderlich sind;

    7. Plakate, Bild- oder Schrifttafeln aufzustellen oder anzubringen, mit Ausnahme behördlich zugelassener Beschilderungen;

    8. die Art der bisherigen Grundstücksnutzung entgegen dem Schutzzweck wesentlich zu ändern;

    9. zu zelten, zu lagern, Wohnwagen oder Verkaufsstände aufzustellen;

    10. Motorsport sowie motorgetriebene Schlitten zu betreiben;

    11. Pflanzenschutzmittel außerhalb von land- und forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken zu verwenden;

    12. landschaftsbest
    immende Bäume, Hecken, Gebüsche sowie Böschungen zu beseitigen, zu zerstören oder zu ändern;

    13. mineralischen Dünger und Flüssigmist innerhalb eines 10 m breiten Streifens entlang der Steinach auszubringen.

    (3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die Handlung Wirkungen der in § 7 genannten Art nicht zur Folge hat oder solche Wirkungen durch Auflagen oder Bedingungen abgewendet werden können. Sie kann mit Auflagen, Bedingungen, befristet oder widerruflich erteilt werden, wenn dadurch erreicht werden kann, daß die Wirkungen der Handlung dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.

    (4) Die Erlaubnis wird durch eine nach anderen Vorschriften notwendige Gestattung ersetzt, wenn diese mit Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde ergangen ist.

    § 9

    Zulässige Handlungen

    (1) Die Verbote und Erlaubnisvorbehalte der §§ 7 und 8 gelten nicht für die

    1. ordnungsgemäße landwirtschaftliche Bodennutzung, mit der Maßgabe, daß

            a) die Bodengestalt nicht geändert wird;

    b) landschaftbestimmende Bäume, Hecken, Gebüsche und Böschungen nicht beseitigt oder zerstört werden;Flächen, die auf der Grundlage von Bewilligungen oder Verträgen vorübergehend stillgelegt oder extensiviert waren, dürfen in die zuletzt ausgeübte Nutzung zurückgeführt werden;

    2. ordnungsgemäße forstwirtschaftliche Nutzung;

    3. ordnungsgemäße Ausübung der Jagd und Fischerei.

    (2) Unberührt bleibt auch die Unterhaltung und Instandsetzung rechtmäßigerweise bestehender Einrichtungen.

    Schlußvorschriften

    § 10

    Schutz- und Pflegemaßnahmen

    Schutz- und Pflegemaßnahmen werden durch die höhere Naturschutzbehörde in einem Pflegeplan oder durch Einzelanordnung festgelegt. §§ 4, 7 und 8 dieser Verordnung sind insoweit nicht anzuwenden.

    Die Festsetzung und Durchführung von Maßnahmen, die in einem Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz im Plan nach § 41 Flurbereinigungsgesetz enthalten sind, erfolgen im Einvernehmen mit der Naturschutzverwaltung.

    § 11

    Befreiungen

    Von den Vorschriften dieser Verordnung kann nach § 63 NatSchG im Naturschutzgebiet von der höheren Naturschutzbehörde, im Landschaftsschutzgebiet von der unteren Naturschutzbehörde Befreiung erteilt werden.

    § 12

    Ordnungswidrigkeiten

    (1) ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

    1. im Naturschutzgebiet nach § 4 dieser Verordnung verbotene Handlungen vornimmt,

    2. im Landschaftsschutzgebiet nach § 7 dieser Verordnung verbotene Handlungen vornimmt,

    3 . im Landschaftsschutzgebiet entgegen § 8 dieser Verordnung ohne vorherige schriftliche Erlaubnis Handlungen vornimmt.

    (2) Ordnungswidrig im Sinne des § 33 Abs. 2 Nr. 4 LJagdG handelt, wer im Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 4 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 Nr. 3 dieser Verordnung die Jagd ausübt.

    § 13

    Inkrafttreten

    Diese Verordnung tritt am Tage nach Ablauf der Auslegungsfrist in Kraft.

    Karlsruhe, den 16. Dezember 1994

    Hämmerle


    Quelle: Landratsamt Freudenstadt

    http://www.landkreis-freudenstadt.de/umwelt/gemeind/Horb/Waldbrunnen.htm

    Statistik der Ortschaft

    Kategorie
    Unterkategorie (Beschreibung)
    Zahl
    Straßen und Brücken
    Gemeindeverbindungsstraße
    0,7 km
    Ortsstraßennetz 7 km
    Feld- und Radwegenetz 34 km
    Stützmauern 3 Stck
    Gewässer II. Ordnung (Steinach) 1,7 km
    Wasserversorgung
    Grünmettstetten wird vom Wasserzweckverband “Haugenstein” versorgt (seit 3 Jahren mit Mischwasser). In den letzen Jahren wurden in die Modernisierung des Wasserwerks “Haugenstein” annähernd 2 Mio. DM investiert.
    Wasserleitungen 8,6 km
    Entwässerung
    Mit der Kanalisation des Hohlen Grabens und der Kapellenstraße ist die Ortschaft jetzt voll kanalisiert. Grünmettstetten ist an der Kläranlage Altheim, die zusammen mit Waldachtal betrieben wird angeschlossen.
    Kanäle 8,6 km
    Flurbereinigung

    Momentan läuft in Grünmettstetten das Flurbereinigungsverfahren, d.h. die Länge der Feldwege wird sich ändern, ebenso der Ausbaustandard.

    Im Zuge der Flurbereinigung sollen in den nächsten 8 – 10 Jahren verschiedene Ortsstraßen gerichtet werden:
    • Killbergstraße
    • Aschenberg
    • Lindenkreuzstraße
    • Weißgässle
    Hochbau

    Im Rathaus ist ein Vereinsraum durch die Vereine ausgebaut worden. In den letzten Jahren wurde das Dach der Schule erneuert.

    Hochbauunterhaltung 8 Gebäude

    Quelle: Fachbereich Technische Betriebe der Stadt Horb a. N.