Bommel nimmt Rockzipfel ins Visier

Bommel nimmt Rockzipfel ins Visier

Horb-Grünmettstetten. “Ausverkauft” hieß es im Sportheim. Weit über 200 Theaterfreunde waren gekommen, um das Mundartstück “Bommels verrückte Heimkehr” der Theatergruppe des Musikvereins “Harmonie” zu sehen.

Zur 14. Theateraufführung konnte Vorsitzender Georg Jung ein voll besetztes Haus begrüßen. Unter der Regie von Gabi Schweizer und Emil Wehle spielte Martin Wehle die Reizfigur Bonifatius Bommel, einen Landstreicher, Auswanderer und treulosen Ehemann.

Sein Kompagnon, Freund und Helfer in allen Lebenslagen war Peter Kreidler und Regina Singer spielte Erna Bommel, die verlassene Frau des notorischen Schwerenöters Bonifatius. Die gemeinsame Tochter Katrin Bommel, die im Gegensatz zu ihrer Mutter stinksauer auf ihren Vater war, wurde von Stefanie Wehle dargestellt. Johann Knolls Sohn Stefan, den “australischen Wunderhengst” (zumindest in Katrins Augen) mimte Andreas Steiner. Die stets resolute und schlagfertige Hausmagd Lotte Gickeriki wurde von Romy Saier professionell gespielt. Die Geschwister Frieda und Erasmus Großkopf verkörperten Michaela Stehle und Dietmar Singer, wobei die herrische und großkopfete Frieda ihren Bruder Erasmus ganz schön unter der Fuchtel hatte.

Für die Technik zeichneten sich Wolfgang Schäfer, Walter und Richard Saier verantwortlich. Als Maskenbildner bewährten sich Martina Niethammer und Rose Stäb. Die Zuschauer waren begeistert und sparten nicht mit Beifall. Alle, die keine Karte mehr bekommen haben, können am Sonntag, 11. April, eine weitere Aufführung erleben.
Von Alfred Binder http://www.swol.de

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.