Afrika im Schulhaus

Afrika im Schulhaus

Grünmettstetter Viertklässler präsentieren fächerübergreifendes Projekt

GRÜNMETTSTETTEN (ckw). Afrikanische Vielfalt im Grünmettstetter Schulhaus: Die Viertklässler präsentierten den Kontinent mit Musik, Leckereien und einem gekonnt inszenierten afrikanischen Märchen.


Mit selbstgebastelten Bongos und afrikanischem Gesang zogen die Viertklässler als Beduinen verkleidet ein. Musiklehrer und Konrektor Götz Peter hatte die Liedstücke bestens mit den Kindern geprobt. Die Wüstenkarawane begrüßte Eltern und Verwandte mit einem lautstarken „Muraho“, was so viel wie „Guten Tag“ heißt. Klassenlehrerin Theresia Wurm sagte schmunzelnd, am Anfang des Projektes sei Afrika als Kontinent gestanden: „Doch im Laufe der Wochen hat sich daraus regelrecht eine ansteckende Krankheit entwickelt.“

In allen Fächern haben sich die Kinder mit Kultur, Pflanzen- und Tierwelt sowie den Menschen in Afrika beschäftigt und ihr Klassenzimmer mit selbst erstellten Plakaten, Bildern und anderen typisch afrikanischen Gegenständen wie bunten Seidentüchern geschmückt. Den Anstoß für das Projekt gab Lehramtsanwärterin Isabell Braun. Die Viertklässler hatten

im Vorfeld afrikanische Leckereien gebacken: Es gab exotische Speisen wie Bananenspieße, ein Stück von der „Afrikabombe“, süßes Fladenbrot aus Uganda und als Getränk „Copa Banana“. Der Höhepunkt war das Theaterstück „Das Affenherz“. Das Märchen handelt von einer tierischen Freundschaft zwischen einem Affen und einem Krokodil, die eine Bewährungsprobe im harten Dschungelleben am Ende nicht standhalten kann.

Quelle: Christian Klein-Wiele, 25.11.2004

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